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Geschichte


 
 
 
 
PAMI

Die Pontificia Academia Mariana Internationalisfindet ihre Anfänge in Initiativen innerhalb des Minderbrüderordens. Am 27. Juli 1946 gründete der Generalminister beim Internationalen Kolleg S. Antonio in Rom eine Commissio Marialis Franciscana, die die Aufgabe hatte, die Studien zur Mariologie und zur Marienfrömmigkeit im Minderbrüderorden zu koordinieren und zu fördern. Diese Studien richteten sich vor allem auf das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis, für dessen Jahrhundertfeier sich der gesamte Orden bereitete, und auf die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel, für die man eine baldige Dogmatisierung erwartete. Deshalb wurden mehrere Kongresse zum Thema der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel durchgeführt. Zum Präsidenten der Commissiowurde P. Carlo Balić ernannt, der bereits die kurz zuvor am Pontificium Athenaeum Antonianum errichtete Cathedra Marianaleitete. Die "Ordinationes peculiares" der Commissio, die am 30. April 1947 vom Generaldefinitorium des Minderbrüderordens approbiert wurden, sahen die Errichtung einer Academia Marianain Rom vor mit dem besonderen Ziel, wissenschaftliche Tagungen und Konferenzen zu organisieren und die Herausgabe der "Bibliotheca Mariana" zu besorgen. Diese Academia Marianawurde am 29. April 1947 offiziell vom Generalminister P. Pacificus Perantoni während des Ersten Mariologischen Kongresses der Minderbrüder Italiens errichtet. Nach den Statuta peculiariawar es Aufgabe des Generalministers in seiner Eigenschaft als Ehrenpräsident, den Vorstand der Academiazu ernennen, der sofort zusammen mit dem der Commissioseine Arbeit aufnahm.

   Die Aktivitäten der Commissio-Academiagaben Balić die Möglichkeit, zahlreiche Führungspersönlichkeiten aus den verschiedensten Teilen der theologischen und marianischen Welt kennenzulernen. Gerade während der Tagungen zur leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel traf er die berühmtesten Mariologen der katholischen Welt und hatte Gelegenheit, mit ihnen Ideen und Meinungen auszutauschen und auf unterschiedliche Sichten, Schwierigkeiten, ja auch Widersprüchlichkeiten aufmerksam zu werden. Das alles ließ in ihm den Gedanken reifen, die Commissio-Academiain eine internationale Institution umzubilden, die offen war für alle und der Koordinierung der marianischen Studien in der ganzen Welt dienen sollte. So sollten die Kräfte der einzelnen Mariologen vereint werden und zum Wohl der Mariologie ein Austausch der verschiedenen Ideen und Forschungen ermöglicht werden. Der Gedanke wurde in die Tat umgesetzt 1950 auf dem Ersten Internationalen Mariologischen Kongreß und dem Achten Internationalen Marianischen Kongreß, wo der theologischen Welt die Academia Mariana Internationalisvorgestellt wurde. Es folgten die Kongresse von 1954 und 1958, wo die Academiaihre Kompetenz in der Durchführung dieser großen internationalen Treffen unter Beweis stellen konnte. Da jedoch für jeden dieser internationalen Kongresse eine besondere Erlaubnis eingeholt werden mußte, schlug man dem Heiligen Stuhl vor, für die Durchführung und Leitung der Internationalen Mariologisch-Marianischen Kongresse ein ständiges Organ einzusetzen, und man empfahl die Academia Mariana.Daraufhin zeichnete Papst Johannes XXIII. am 8. Dezember 1959 mit dem Motu proprio Maiora in dies die Akademie mit dem Titel "Pontificia" aus und errichtete in ihr das ständige Komitee zur Vorbereitung und Durchführung der Internationalen Mariologisch-Marianischen Kongresse. Gemäß den neuen Statuten, die am 12. Januar 1997 von Papst Johannes Paul II. approbiert wurden, bildet der Rat der Akademie dieses Komitee.

   Die Arbeit der PAMI erstreckt sich folglich auf ein doppeltes Ziel: die sowohl spekulativen als auch historisch-kritischen wissenschaftlichen Studien zur Jungfrau Maria zu fördern und zu unterstützen sowie in bestimmten Zeitabständen marianische Tagungen und Konferenzen zu organisieren und die Herausgabe der historisch-marianischen wie theologisch-marianischen Buchreihen zu besorgen.

   Nach dem Willen der Kirche soll die PAMI eine internationale und zentrale Institution für die Koordinierung der mariologischen Arbeit der einzelnen Nationen und der einzelnen wissenschaftlichen Einrichtungen sein. Diese Arbeit der Koordinierung wurde besonders betont in dem päpstlichen Dokument Johannes' XXIII.: “Es ist unser Wunsch, daß diese unsere Akademie wie bisher so auch in Zukunft sich bemühe, in freundschaftlicher Weise die Kräfte und die Unternehmungen mit allen anderen marianischen Akademien und Gesellschaften in der ganzen Welt zu vereinen, um zum Lobe und zur 

 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
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